AereA GmbH
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Industrieautomation

In der Industrieautomation entscheidet selten die neueste Technologie, sondern die Frage, ob die Anlage von 2011 mitspielt.

OPC UA · MQTT · EMQX

Was in dieser Branche technisch anders ist

Lebensdauer. Eine Produktionsanlage läuft zwanzig Jahre, die Software darauf soll zehn davon überstehen. Das verschiebt jede Technologieentscheidung: Nicht was heute am elegantesten ist, sondern was in acht Jahren noch wartbar sein wird.

Heterogenität als Normalfall. Steuerungen verschiedener Generationen und Hersteller stehen nebeneinander. Ein Teil spricht OPC UA, ein Teil Modbus, ein Teil ein proprietäres Protokoll, für das es Dokumentation nur auf Papier gibt. Wir haben für solche Fälle mehrfach eigene Transportimplementierungen gebaut.

Verfügbarkeit vor Eleganz. Ein Softwarefehler kostet Produktionszeit. Das begründet unsere Entkopplung von Erfassung und Auswertung über einen Ereignisstrom: Fällt die Auswertung aus, laufen die Messwerte weiter.

Sicherheit am Netzübergang. Sobald Anlagendaten das Werk verlassen, wird aus einem Automatisierungs- ein Security-Projekt. Verschlüsselte Kommunikation, Zertifikatsmanagement und Authentifizierung gehören für uns in denselben Entwurf, nicht in ein Folgeprojekt.

Was wir hier gemacht haben

Für einen führenden internationalen Anlagenbauer der Metallindustrie haben wir eine skalierbare Plattform für den industriellen Datenaustausch entwickelt - mit durchgängig abgesicherter Kommunikation, Verantwortung für Architektur, Technologieauswahl, Security-Konzept, Schulungen und die Architekturdokumentation nach arc42. Beim selben Kunden folgte die Migration eines gewachsenen C++ Backends nach .NET Core.

Häufige Fragen

Binden Sie auch Steuerungen ohne OPC UA an?

Ja. Für proprietäre SPS-Protokolle haben wir mehrfach eigene Transportimplementierungen gebaut. Voraussetzung ist lediglich, dass die Steuerung erreichbar ist und eine Dokumentation oder ein Ansprechpartner beim Hersteller existiert.

Muss die Plattform in die Cloud?

Nein. Erfassung, Verarbeitung und Auswertung sind über MQTT und Kafka entkoppelt, deshalb lässt sich die Grenze frei ziehen. Bei Datenhoheitsauflagen betreiben wir den vollständigen Stack on-premises.

Kontakt

Ansprechpartner

Sören Sprenger
Softwarearchitektur & technische Projektleitung

Wüstenstein 18, 91346 Wiesenttal · Mo-Fr 9:00-18:00 Uhr